Pastakunde Teil 2 – hausgemachte Pasta!

Frische hausgemachte Pasta ist ein MUSS für jeden guten Hobbykoch(in). Aber auch hier gibt es einige verschiedene Philosophien der Zutaten und Mengenangaben. Und nicht jede Sauce passt zu frisch gemachter Pasta!  Die Konsistenz frischer Pasta ist etwas weicher und auch der Eigengeschmack ist intensiver. Man muss Fingerspitzengefühl und Erfahrungen an den Tag legen, um die richtige Pasta-Zubereitung und auch die Kombination mit der perfekten Sauce zu haben.

Was brauche ich für den Pastateig:

Grundausstattung: Nudelholz und ein scharfes Messer! Im besten Fall eine Nudelmaschine!

Für den richtigen Pastateig gibt es auch einige Grundregeln:

  • Das Mehl muss stimmen! Es gibt unterschiedliche Mehlsorten und je nach Pastateig sollte der richtige dafür verwendet werden. Das Mehl immer zuerst durchsieben, bevor es verarbeitet wird.
  • Die Menge der Eier muss stimmen! Die Bindung des Teiges wird durch die Anzahl der Eier bestimmt. Und die Eier sollten frisch sein.
  • Gut Ding braucht Weile! D.h. man sollte sich für die Zubereitung von frischer Pasta Zeit nehmen – sei es beim Kneten, als auch beim ruhen im Kühlschrank.
  • Das Kneten und Ruhen! Der Teig sollte mit der Hand und mit Kraft bearbeitet und geknetet werden. Küchenmaschine selbst ist meistens nicht ausreichend. Dann darf der Teig ruhen – eingepackt in eine Plastikfolie oder einem feuchten Tuch für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank oder an einem kühlen Platz.

Hier einige Teigvarianten (pro Person ca. 100g)

  1. Der Basisteig – gelingt eigentlich immer: Pro 100g Weizenmehl 00 (oder 405) je ein Ei und etwas Salz
  2. Pastateig ohne Ei: 3:1 Verhältnis Hartweißengrieß und Weizenmehl (00 oder 405), Wasser so viel, dass ein kompakter Teig entsteht, etwas Salz
  3. Teig mit viel Ei (d.h. gelber Teig): Weizenmehl (00 oder 450), ein wenig Hartweizengrieß, je 2 Eier zusätzlich ein Eigelb. Oder wenn man nur Eigelb möchte pro 100g Mehl 3 Eigelb, etwas Salz und ein wenig Olivenöl

Man kann den Teig auch mit den verschiedensten Zutaten auch „einfärben“. Hierzu perfekt sind: Tomatenmark, Spinatpüree, Kübispüree, Rote Rübenmousse, Sepia Tinte, uvm.

Aber auch mit trockenen Zutaten wie z.B. Currypulver, Kurkuma, Kräuter, Trüffel, Safran, uvm.

Also – viel Spaß beim Pasta kneten und gutes Gelingen!

"Die Welt gehört dem, der sie genießt."

- Leopardi
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